Herstellung und Vertrieb von metallographischen Ätzmitteln, Lösungsmitteln und Ätzzubehör.
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CRIDA CHEMIE ermöglicht Ihnen den Einkauf von metallografischen Ätzmitteln, Lösungsmitteln und weiterer chemischer und technischer Spezialprodukte einfach, bequem und kostengünstig über das Internet. Höchste Sicherheits- und Qualitätsansprüche haben dabei erste Priorität. Unabhängig von den individuellen Ansprüchen eines jeden Kunden gewährleistet CRIDA CHEMIE schnellen und erstklassigen Service. Die Lieferung erfolgt in die EU, Schweiz und Lichtenstein. Bei uns gibt es das größte Sortiment an Ätzmitteln bundesweit. Wir verkaufen nur an gewerbliche Endverbraucher!

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    E-Hand Reparaturschweißung (SMAW) an einer UP-Naht (SAW)

    cats5Auch bei höchster Einhaltung der Qualitätsstandards kann es vorkommen das Schweißnähte Fehler aufweisen. Seien es eine oberflächliche Einbrandkerbe, ein Bindefehler, oder Schlackeneinschlüsse im Schweißgut selber. Da die Fehler meist nur lokal auftreten, wäre eine Ausbesserung der hier dargestellten UP-Schweißung mittels des gleichen Schweißverfahrens zu umständlich. Desweiteren kann es vorkommen das besagte Ungänzen erst auf der Baustelle ermittelt werden, d.h. fernab der Produktionsstätte.

    Die einfachste Lösung hierfür bietet dann die E-Hand-Schweißung. Betroffene Bereiche werden zunächst großzügig ausgeschliffen und mit vielen kleinen Lagen ausgebessert. Jedoch hat auch die Rep.-Schweißmethode ihre Tücken - gerade in kohlenstoffhaltigen Stählen. So sollte diese nur von erfahrenen Schweißern durchgeführt werden, welche den verwendeten Werkstoff genau kennen. Nicht selten kommt es zur Verwendung eines falschen Schweißdrahtes in Verbindung mit falschen Schweißparametern. Oft entstehen auch horrende Härtespitzen in der WEZ , welche wiederum durch Eigenspannungen und Zähigkeitsverlust zur Rissbildung führen. Ohnehin gibts es gerade in der Petrochemie Einsatzbereiche welche grundsätzlich  Härtewerte von mehr als 248HV10 (DIN EN ISO 6507-1) nicht erlauben.

    Werkstoff: P460 NL

    Verwendetes Produkt: 5%ige alkoholische Salpetersäure , (Nital)

    Die hier gezeigte Makroaufnahme weist in der WEZ der rechten oberen Seite (Reparatur), einen fast schwarzen Saum auf. Für den Betrachter gibt dieses bereits einen Hinweis auf eine zu erwartende hohe Härte.

    Ebenso kommt vor, das diese Bereiche nach der Ätzung nur einen goldenen Schimmer aufweisen - der erfahrene Metallograph sollte dann bereits den Härteprüfer anschalten, und kann sich dann bei einer Härte von sicherlich mehr als 400HV10 daran erfreuen, hier Martensit in seiner schönsten Form gefunden zu haben 🙂

     

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    Hubzündungsbolzenschweißung

    Bolzenschweißung S355J2G3Hubzündungsbolzenschweißung:

    Durch den direkten Kontakt mit dem Werkstück (meistens Blech) wird ein geschlossener Stromkreis gebildet. Der Schweißvorgang selber geschieht dann durch ein leichtes Anheben des Bolzen. Durch den dabei entstehenden Lichtbogen werden beide Werkstücke angeschmolzen und so miteinander verbunden. Diese Technik ist sehr vielseitig und in großen Bereichen der Industrie anwendbar, da der Bolzen in nahezu allen Variationen verwendet werden kann. Beispiele hierfür sind: Gewindebolzen , Rundbolzen, Betonanker, oder auch einfache Stifte. Kleinere Bolzen oder Stecker werden mit dem sogenannten Spitzenzündungsbolzenschweißen verarbeitet.

    Material: S355 J2G3

    Verwendetes Produkt: 5%ige alkoholische Salpetersäure , (Nital)

    Bei der makroskopischen Auswertung wird u.a. die Qualität der Schweißung nach DIN EN ISO 14555 hinsichtlich Einschlüsse, Poren, Rissbildung, Bindefehler und auch der Härte geprüft. Erwähnenswert ist hierbei : Ein ungleichmäßiger, jedoch geschlossener Schweißwulst führt nicht zum Ausfall. Ebenso wird die Verbindung nur im Bereich der tatsächlichen Bolzenfläche gewertet. D.h. der (im Bild rechts) zu erkennende senkrechte "Bindefehler" bleibt quasi aussenvor. Die hier abgebildete Probe entspricht geradezu einer Referenzprobe 🙂

     

     

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Zu unserem Kundenkreis gehören sehr kleine Unternehmen, als auch namhafte Großunternehmen aus der Metallbranche, sowie Prüflaboratorien, Hochschulen und Universitäten.

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Sicherheitshinweise für den Umgang mit Ätzmitteln

Einige in der Metallografie verwendeten Chemikalien sind toxisch, leicht entzündlich oder potentiell explosiv. Säuren und Basen müssen getrennt werden, und sollten in feuerfesten Stahlschränken gelagert werden. Starke Oxidationsmittel dürfen nicht zusammen mit Säuren, Basen oder leicht entzündlichen Losungsmitteln aufbewahrt werden. Einige Ätzmittel haben nur eine begrenzte Haltbarkeit. Es sollten deshalb nur solche Mengen bevorratet werden, die in kurzer Zeit verwendet werden. Folgende Hinweise sollten zwingend beachtet werden.

  • Die sicherheitsbezogenen Informationen des Sicherheitsdatenblatts sind einzuhalten.
  • Beim Arbeiten sollte eine persönliche Schutzausrüstung getragen werden (säurefeste Handschuhe, dicht schließender Augenschutz etc.).
  • Die Verwendung von Ätzmitteln sollte unter einer Luftabsaugung erfolgen.
  • Gebrauchtes Ätzmittel darf niemals in das Originalgefäß zurückgeben werden. Der Gesamtinhalt wird verunreinigt und das Ätzmittel kann unbrauchbar werden. Bei einigen Ätzmitteln können hierdurch giftige Gase entstehen und/oder in dem verschlossenen Gefäß explosiv reagieren.
  • Sonnenlicht kann bestimmte Ätzmittel schneller altern lassen, auch hierdurch können chemische Reaktionen ausgelöst werden. Deshalb immer in einem verschlossenen Gefahrgutschrank lagern.
  • Bei der Feststellung, dass ein Ätzmittel deutlich verfärbt oder ein erhöhter Flaschendruck sichtbar wird (Aufblähung), muss das Gefäß sofort unter Berücksichtigung der notwendigen Sicherheitsvorkehrungen entsorgt werden.
  • Ätzmittel müssen für nicht befugte Personen und Betriebsfremde unzugänglich aufbewahrt werden.
  • Die Richtlinien der Berufsgenossenschaft (Richtlinien für Laboratorien) sind einzuhalten.

Die vorliegende Zusammenstellung hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit!