Herstellung und Vertrieb von metallographischen Ätzmitteln, Lösungsmitteln und Ätzzubehör.
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CRIDA CHEMIE ermöglicht Ihnen den Einkauf von metallografischen Ätzmitteln, Lösungsmitteln und weiterer chemischer und technischer Spezialprodukte einfach, bequem und kostengünstig über das Internet. Höchste Sicherheits- und Qualitätsansprüche haben dabei erste Priorität. Unabhängig von den individuellen Ansprüchen eines jeden Kunden gewährleistet CRIDA CHEMIE schnellen und erstklassigen Service. Die Lieferung erfolgt in die EU, Schweiz und Lichtenstein. Bei uns gibt es das größte Sortiment an Ätzmitteln bundesweit. Wir verkaufen nur an gewerbliche Endverbraucher!

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    Wissenswertes zur manuellen Herstellung von Makro- und Mikroschliffen

    Vorwort:

    Eines der wichtigsten Werkzeuge zur manuellen Herstellung eines Schliffes ist des Metallographen Hand - natürlich verbunden mit einer gewissen Geschicklichkeit. Da nützt auch das beste Schleifpapier nichts. Die Ausbildung zum Werkstoffprüfer beinhaltet den Bereich der Metallographie. Oft auch verhasst, da mit Arbeit und viel Misserfolg bis zum fertigen Schliffbild verbunden.

    Die nachfolgende Anleitung erhebt kein Anrecht auf Vollständigkeit (insbesondere aller Sicherheitsvorkehrungen). In der gängigen Fachliteratur ist dieses vielfach beschrieben. Sie soll aber den Einstieg erleichtern und vielleicht dem einen oder anderen Neuling als Ratgeber dienen.

    Fakt ist, das Frau oder Mann selten in der Lage ist, nach den ersten handgemachten ca. 50 Schliffen eine - für die korrekte Untersuchung zwingend erforderliche - bestens präparierte Oberfläche abzuliefern . Das ist aber normal, denn auch hier gilt : Die Übung macht`s ! Eine aufgeschlossene Einstellung zur Präparation, sprich einen gewissen Spaß an der Sache und auch ein Wille zum Erfolg, ist jedoch immer Voraussetzung.

    Grundsätzliches zur eigenen Sicherheit :

    Wie funktioniert die Maschine ? (AN/AUS/NOTAUS/WASSERZULAUF/SCHLEIFRICHTUNG)

    Ist der Schliff entgratet - zumindest auf der Handhabungsseite ?

    Wie montiere ich den Sicherungsring für das Schleifpapier richtig ?

    Klassische Arbeits-Handschuhe als Schutzkleidung beim Feinschliff (ab 80er Körnung) sind übrigens nicht zu empfehlen.

    Als Anfänger sollte man sich mit Schliffen in Rechtecksgröße ca.20x50 mm beschäftigen. Dünnere oder wesentlich größere Schliffe verhindern einen baldigen Erfolg und fördern nur den Frust.

     

    Auswahl des Schleifpapiers

    Vom Grundsatz her gibt es zwei Arten von Nasschleifpapier - mit und ohne Kleberückseite. Da die Version ohne Klebstoff die Günstigere ist, findet sie am meisten Verbreitung. Unter Verwendung von Wasser als Adhäsionsmittel haften die Schleifscheiben ausreichend auf dem Teller - Sauberkeit vorrausgesetzt. Es gibt allerdings einen nicht unerheblichen Nachteil "derer ohne Kleberücken" : Nach ein paar Minuten, vor allem bei Stillstand der Maschine, wellen sich diese leicht und dies führt bei einem weiteren Schleifvorgang zum „Abflug“ des Schliffes. Wenn also Wellenbildung festgestellt wird – Schleifscheibe wechseln.

    Eine Neuerung sind spezielle Untergrundhaftscheiben , wobei kein Wasser als Benetzungsmittel notwendig ist. Man beobachtet hier allerdings, dass durch Biegung des Papieres im Randbereich die Haftung nicht immer ausreichend ist. Ein Klemmring ist hier immer zu empfehlen.

    Nach entsprechender Auswahl des Schleifpapiers (von grob nach fein) kann`s nun losgehen.

     

    Zum Handling des Schleifens:

    Hier der Grundsatz: Für ein gutes Ergebnis immer beide Hände nehmen – egal wie klein, oder unförmig der Schliff auch sein mag !

    Man stellt sich nun locker und aufrecht vor den Schleifteller (auch während des Schleifvorganges) – das ließt sich vielleicht sehr banal , aber es gibt Mitarbeiter welche mit ganzem Körpergewicht lotrecht auf dem Schliff verharren. Andere stehen bücklings im 90°Winkel und befinden sich quasi auf Augenhöhe mit dem Schliff – so bitte nicht !

    Bei Drehrichtung gegen den Uhrzeigersinn wird die Probe in Position 3 – 4 Uhr der Scheibe aufgesetzt. Sollte die Probe mal aus der Hand gleiten, fliegt diese vom Körper weg und dieses vermindert so natürlich die Verletzungsgefahr.

    Die starke Hand sollte hier als „Schraubstock“ verwendet werden und hat nur (!) die Aufgabe den Schliff zu halten. Mit der anderen Hand erfolgt nun das leichte Andrücken des Schliffes senkrecht aufs Schleifpapier, egal ob mit einem,zwei, oder drei Fingern. So kann man sehr genau steuern an welcher Stelle der Abtrag mehr oder weniger erfolgen soll.

    Beim Aufsetzen und während dem Schleifvorgang bitte niemals auf die hintere - dem Körper zugewandte - Schlifffläche drücken. Erstens erfolgt die Abrasion quasi an dieser Stelle von alleine, und zweitens ist die Gefahr gegeben, das sich das Papier vor dem Schliff aufwellt und die Probe mit ca. 50km/h den nächsten Einschlagkrater in der Wand verursacht.

    Um eine gleichmäßige Schlifffläche beizubehalten, empfiehlt es sich die Schleifrichtung der Probe nach jedem Papierwechsel um 180° zu ändern. Man kann so am Schleifbild selber erkennen, ob Schleifriefen der vorherigen Körnung noch vorhanden sind (das sollen sie natürlich nicht), auch Abkantungen der Schlifffläche werden so besser egalisiert.

    Ein Trocknen der Schlifffläche ist zwischen jedem Schleifschritt , gerade bei ferritischen Stählen zu empfehlen. Manche Proben setzten schneller Rost an als man denkt und diesen bekommt man mit feiner werdender Körnung immer schwieriger komplett entfernt. Ätzflecken oder Gefügeartefakte im Makro- oder Mikroschliff wären die Folge.

    Nach dem letzten Schleifgang empielt es sich, die Probe mit Ethanol zu reinigen und mit einem Luftgebläse zu trocknen.

     

    Präparation  Mikroschliff

    Während eine Schleifpapierkörnung von 400 bis 800 für die Makropräparation in den meisten Fällen ausreicht, ist für den Mikroschliff das Vorschleifen erst ab Körnung  1000/1200 beendet. Je nach verwendetem Werkstoff noch feiner.

    Die Präparation am Polierteller gestaltet sich nun in sofern anders, als dass man hier den Schliff aktiv bewegt. Wer bereits einen Schliff-Automaten gesehen hat , kann hier gegenläufig, kreisende Bewegungen beobachten. Dieses verhindert die sogenannte Kometenbildung (Schlierenbildung) auf der Polierfläche, und gewährleistet den besten Abtrag. In diesem Sinne sollte nun auch die manuelle Präparation erfolgen. Kreisende Bewegungen über die gesamte, oder nur in einem Viertel der Scheibe - je nach Platzverhältnis der Maschine, oder Größe des Schliffes.

    Werkstoffabhängig ist es für eine gelungende Präparation unabdingbar sich Rat beim jeweiligen Präparationsmittel-Vertrieb einzuholen. Es gibt hier eine Vielzahl an verschiedenen Poliertüchern und Suspensionen, welche dem Präparationziel angepasst sind.

    Beste Ergebnisse (bei den meisten Werkstoffen) erzielt man ebenso durch ein wiederholtes Polieren und Ätzen.

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    Intermetallische Phasenbildung

    Intermetallische Ph

    Nicht selten kommt es in hochlegierten Stählen durch ungünstige Temperatureinflüsse zur Bildung intermetallischer Phasen. Diese stellen eine homogene chemische Verbindung von zwei oder mehreren Metallen dar. Im Stahl selber sind sie meist unerwünscht, da diese sehr spröde sind und durch Entmischung in ihrem direktem Umfeld die Korrosionbeständigkeit herabsetzen. Ein weiterer negativer Aspekt ist die erhöhte Neigung zur Rissbildung beim Schweißen.

    Das Bild zeigt die Blechmitte aus dem hier verwendeten Werkstoff 1.4529 ( X1NiCrMoCuN25-20-7) nach Ätzung mit V2A-Beize. Bei der enstandenen intermetallischen Phase handelt es sich um Chi-Phase, welche sich aus den chemischen Bestandteilen Fe,Cr und Mo zusammensetzt.

    Der hohe Chrom- und Molybdän-Gehalt des Werkstoffes macht diesen eben nicht nur hoch korrosionsbeständig, sondern auch sehr sensibel für Temperaturbereiche von 600°-900°C.

    Glücklicherweise ist die Phasenbildung reversibel, denn durch eine Lösungsglühung mit max. Lösungsglühtemperatur des jew. Werkstoffes werden diese wieder in "Lösung" gebracht.

     

    Der Metallograph detektiert diese meist in den Seigerungszonen der Blechmitte, wo der Walzgrad einen entscheidenden Einfluß hat. Diese lassen sich demnach schwieriger in Lösung bringen als Phasenbildungen welche sich am gesamten Querschnitt der Probe darstellen (ursächlich durch falsche Glühparameter).

    Manche Liefernormen erlauben dünn ausgeprägte, nicht zusammenhängende Phasen in Blechmitte, da diese keinen Einfluß auf die Korrosionsbeständigkeit an der Oberfläche haben. Leider fehlen hier aber - wie so oft - genauere Angaben über Größenordnungen. Dem Metallographen könnte hier mit Vergleichsbildern oder genauen Längen/Breitenangaben die Auswertung erleichtert werden.

     

    Verwendetes Produkt: V2A-Beize

     

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Zu unserem Kundenkreis gehören sehr kleine Unternehmen, als auch namhafte Großunternehmen aus der Metallbranche, sowie Prüflaboratorien, Hochschulen und Universitäten.

Gerne überzeugen wir Sie durch hohe Qualität und schnellen Service. Alle Produkte werden frisch nach Auftragserteilung hergestellt und wir liefern innerhalb von 2-3 Werktagen. Der Versand erfolgt als Gefahrgut zum Selbstkostenpreis.

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Lieferung erfolgt in die EU, Schweiz und Lichtenstein. Wir verkaufen nur an gewerbliche Endverbraucher!

 

Sicherheitshinweise für den Umgang mit Ätzmitteln

Einige in der Metallografie verwendeten Chemikalien sind toxisch, leicht entzündlich oder potentiell explosiv. Säuren und Basen müssen getrennt werden, und sollten in feuerfesten Stahlschränken gelagert werden. Starke Oxidationsmittel dürfen nicht zusammen mit Säuren, Basen oder leicht entzündlichen Losungsmitteln aufbewahrt werden. Einige Ätzmittel haben nur eine begrenzte Haltbarkeit. Es sollten deshalb nur solche Mengen bevorratet werden, die in kurzer Zeit verwendet werden. Folgende Hinweise sollten zwingend beachtet werden.

  • Die sicherheitsbezogenen Informationen des Sicherheitsdatenblatts sind einzuhalten.
  • Beim Arbeiten sollte eine persönliche Schutzausrüstung getragen werden (säurefeste Handschuhe, dicht schließender Augenschutz etc.).
  • Die Verwendung von Ätzmitteln sollte unter einer Luftabsaugung erfolgen.
  • Gebrauchtes Ätzmittel darf niemals in das Originalgefäß zurückgeben werden. Der Gesamtinhalt wird verunreinigt und das Ätzmittel kann unbrauchbar werden. Bei einigen Ätzmitteln können hierdurch giftige Gase entstehen und/oder in dem verschlossenen Gefäß explosiv reagieren.
  • Sonnenlicht kann bestimmte Ätzmittel schneller altern lassen, auch hierdurch können chemische Reaktionen ausgelöst werden. Deshalb immer in einem verschlossenen Gefahrgutschrank lagern.
  • Bei der Feststellung, dass ein Ätzmittel deutlich verfärbt oder ein erhöhter Flaschendruck sichtbar wird (Aufblähung), muss das Gefäß sofort unter Berücksichtigung der notwendigen Sicherheitsvorkehrungen entsorgt werden.
  • Ätzmittel müssen für nicht befugte Personen und Betriebsfremde unzugänglich aufbewahrt werden.
  • Die Richtlinien der Berufsgenossenschaft (Richtlinien für Laboratorien) sind einzuhalten.

Die vorliegende Zusammenstellung hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit!