Herstellung und Vertrieb von metallographischen Ätzmitteln, Lösungsmitteln und Ätzzubehör.
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CRIDA CHEMIE ermöglicht Ihnen den Einkauf von metallografischen Ätzmitteln, Lösungsmitteln und weiterer chemischer und technischer Spezialprodukte einfach, bequem und kostengünstig über das Internet. Höchste Sicherheits- und Qualitätsansprüche haben dabei erste Priorität. Unabhängig von den individuellen Ansprüchen eines jeden Kunden gewährleistet CRIDA CHEMIE schnellen und erstklassigen Service. Die Lieferung erfolgt in die EU, Schweiz und Lichtenstein. Bei uns gibt es das größte Sortiment an Ätzmitteln bundesweit. Wir verkaufen nur an gewerbliche Endverbraucher!

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    Problemstellung : Korngrößenbestimmung an induktiv gehärtetem Stahl

    Die nachfolgenden Bilder zeigen die Ergebnisse des Ätzmittels "CRIDA HA" an einem induktiv gehärteten Stahl mit der Bezeichnung 46MnVS6-BY.

    Während die Ätzung an un- bis niedriglegierten Stählen im vergüteten Zustand mit "CRIDA QT" in den meisten Fällen sehr gute Ergebnisse zeigt, werden mit zunehmenden Legierungsgehalten, sowie im Wärmebehandlungszustand "gehärtet", die Korngrenzen nicht mehr ausreichend dargestellt. Abhilfe schafft hier unser Produkt "CRIDA HA". Selbst in der gehärteten Zone mit einer Härte von ca. 60HRC werden Korngrenzen sehr gut sichtbar um eine exakte Korngrößenbestimmung zu tätigen.

    Wie bei der Präparation mit "CRIDA QT" bleibt ihnen auch hier die einfache Handhabung und eine enorme Zeitersparnis !

    Handhabung bei diesem Ätzmittel:  Die (am besten frisch) polierte und getrocknete Probe vollständig in die Lösung eintauchen. Nach einigen Minuten die Probe entnehmen - hier sollte ein deutlicher Kupferniederschlag auf der präparierten Fläche ersichtlich sein - direkt (nur) unter fließendem Wasser abspülen. Die Probe im nassen Zustand ein bis zwei mal auf der stehenden Polierscheibe reiben und mit Ethanol abspülen, anschließend mit gängigen Verfahren trocknen.

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    DIN EN ISO 3651-2 Nachweis der Beständigkeit nichtrostender Stähle gegen interkristalline Korrosion

    Eine der am häufigst verwendeten Korrosionprüfungen ist der Kochversuch in schwefelsäurehaltigen Medien. Ursprünglich benannt als Strauß-Test, weiterführend genormt in der DIN 50914 und aktuell festgelegt in der DIN EN ISO 3651-2 Verf A . Im amerikanischen Standard entspricht dieses ASTM E 262 Pract. E.

    Insgesamt beinhaltet die DIN EN ISO 3651-2 drei verschiedene Verfahren (A,B,C) welche sich je nach Legierungsgrad in der Zusammensetzung der Prüflösung unterscheiden.

    Anwendungsbereiche finden sich hier für Grundwerkstoff sowie Schweißgut (incl. der Wärmeeinflußzone !)

    Zur Prüfung werden die Proben entsprechend den Abmessungsvorgaben der Norm ausgearbeitet, als auch vorbereitet (geschliffen bzw. gebeizt und entfettet).  Es erfolgt das Einsetzen des Prüflings in der schwefelsäurehaltigen Prüflösung, welche nun für mind. 20h auf Siedetemperatur gebracht wird.

    Nach Entnahme wird der Prüfling wiederum gereinigt und anschließend einem Biegeversuch unterworfen.

    Die Auswertung und Beurteilung unter einem Stereo-Mikroskop bei 10-20-facher Vergrößerung gestaltet sich dann recht simpel :

    Sind keine Risse auf der Oberfläche ersichtlich, gilt die Probe als "Beständig gegen interkristalline Korrosion" .

     

    Das Titelbild zeigt ein Paradebeispiel einer Probe welche als "nicht beständig" bewertet wurde.

    Treten nur vereinzelte Risse auf, oder bricht die Probe nach dem Biegeversuch komplett durch, sollte der Prüfer sehr genau abwägen, ob es sich hier um interkristalline Korrosion handelt. Eine Blindprobe kann hier weiteren Aufschluß geben.

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Zu unserem Kundenkreis gehören sehr kleine Unternehmen, als auch namhafte Großunternehmen aus der Metallbranche, sowie Prüflaboratorien, Hochschulen und Universitäten.

Gerne überzeugen wir Sie durch hohe Qualität und schnellen Service. Alle Produkte werden frisch nach Auftragserteilung hergestellt und wir liefern innerhalb von 2-3 Werktagen. Der Versand erfolgt als Gefahrgut zum Selbstkostenpreis.

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Sicherheitshinweise für den Umgang mit Ätzmitteln

Einige in der Metallografie verwendeten Chemikalien sind toxisch, leicht entzündlich oder potentiell explosiv. Säuren und Basen müssen getrennt werden, und sollten in feuerfesten Stahlschränken gelagert werden. Starke Oxidationsmittel dürfen nicht zusammen mit Säuren, Basen oder leicht entzündlichen Losungsmitteln aufbewahrt werden. Einige Ätzmittel haben nur eine begrenzte Haltbarkeit. Es sollten deshalb nur solche Mengen bevorratet werden, die in kurzer Zeit verwendet werden. Folgende Hinweise sollten zwingend beachtet werden.

  • Die sicherheitsbezogenen Informationen des Sicherheitsdatenblatts sind einzuhalten.
  • Beim Arbeiten sollte eine persönliche Schutzausrüstung getragen werden (säurefeste Handschuhe, dicht schließender Augenschutz etc.).
  • Die Verwendung von Ätzmitteln sollte unter einer Luftabsaugung erfolgen.
  • Gebrauchtes Ätzmittel darf niemals in das Originalgefäß zurückgeben werden. Der Gesamtinhalt wird verunreinigt und das Ätzmittel kann unbrauchbar werden. Bei einigen Ätzmitteln können hierdurch giftige Gase entstehen und/oder in dem verschlossenen Gefäß explosiv reagieren.
  • Sonnenlicht kann bestimmte Ätzmittel schneller altern lassen, auch hierdurch können chemische Reaktionen ausgelöst werden. Deshalb immer in einem verschlossenen Gefahrgutschrank lagern.
  • Bei der Feststellung, dass ein Ätzmittel deutlich verfärbt oder ein erhöhter Flaschendruck sichtbar wird (Aufblähung), muss das Gefäß sofort unter Berücksichtigung der notwendigen Sicherheitsvorkehrungen entsorgt werden.
  • Ätzmittel müssen für nicht befugte Personen und Betriebsfremde unzugänglich aufbewahrt werden.
  • Die Richtlinien der Berufsgenossenschaft (Richtlinien für Laboratorien) sind einzuhalten.

Die vorliegende Zusammenstellung hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit!